Die RIIIc-Lokomotiven Floridsdorf
2566 und 2571 wurden 1918 als RIIIc 138 und 143 ausgeliefert. 1920 wurden die neuwertigen Lokomotiven aus dem Militärüberschluss des Ersten Weltkriegs von der
Trifailer Kohlen- und Bergwerksgesellschaft (Trboveljaka premogokopna družba) erworben. Die beiden Maschinen kamen zur Kohenzeche Senovo, bei der sie unter den
Betriebsnummern 1 und 6 bis 1952 im Betrieb standen. Nachdem sie von neu angeschafften E-Lokomotiven aus dem Betriebsdienst verdrängt worden waren, wurden beide Lokomotiven
an das Eisenwerk Štore weiterverkauft. In Štore blieben beide Loks unter den Betriebsnummern 5 und 6 bis zur Einstellung der Werkbahn etwa 1978 in Betrieb.
2566 wurde
nach ihrer Abstellung als Denkmal vor der Schule in Štore aufgestellt.
Floridsdorf 2571 wurde vom slowenischen Lokhistoriker Tadej Braté gerettet, der die Lok zusammen mit einem C-Kuppler der Lokfabrik Đuro Đaković im Vorgarten seines
Hauses in Ljubljana aufstellte. Der langgehegte Wunsch einer Inbetriebnahme der Loks auf einer Museumswaldbahn im Süden Sloweniens erfüllte sich leider nicht.
Gleichartige Lokomotiven der Baureihe RIIIc liefen in Slowenien vom Ersten Weltkreg bis etwa 1932 auf der Waldbahn Črnomelj - Zastava, Črnomelj - Adlešiči und später auch an
der Strecke Črnomelj - Leseni im Hornwald (Rog). Alle diese Loks sind bereits verschrottet, mit der Ausnahme der Lok BOSNA, die heute in Sarajewo-Rajlovac hinterstellt ist.

In den 1970er Jahren war die Floridsdorf 2571 noch im Einsatz beim Eisenwerk Štore, Foto: © Tadej Braté

Floridsdorf 2571 in Vorgarten des Wohnhauses von Tadej Braté in Ljubljana, Foto: © Rüdiger Fach