Franco Belge 2822/1944

Die Franco Belge 2822 kam im Zuge der Verlagerung von Heeresfeldbahnmaterial nach Österreich. Bis 1946 stand sie auf der Bregenzerwaldbahn abgestellt und wurde dort nach ihrer Aufarbeitung bis 1951 in Betreib genommen. Bis 1966 war sie vor Güterzügen der Waldviertelbahn eingesetzt und bis 1973 in St. Pöltener Alpenbahnhof. Nach ihrer 1973 erfolgten Ausmusterung wurde sie zusammen mit der ÖBB 699.01 an den Club 760 verkauft, dem sie auf der Murtalbahn als Schaustück und als Ersatzteilspender für die 699.01 diente. 

1987 wurde die Lok an W. Seidensticker verkauft, der sie als Ausstellungsstück zur Jagstalbahn überführen ließ. Nach Einstellung der Jagsttalbahn 1988 kam die Lok nach Meinigen. Von einer betriebsfähigen Aufarbeitung wurde aber aufgrund der hohen Instandsetztungskosten abgesehen. Lediglich der Schlepptender der Lok erhielt Anfang 1994 eine Aufarbeitung, die auch eine Umspurung von 760mm auf 600mm beinhaltete.

Die Lok kam ohne den Tender 1994 zur Rügenschen Kleinbahn und wurde im Bahnhof Putbus als Standmodell aufgestellt. 

Fotos von Frank Neubauer aufgenommen in Putbus 

1996 gelangte die ÖBB 669.02 im Tausch gegen die nun aufgearbeitete "Aquarius C" (siehe En2) ins Deutsche Technikmuseum Berlin. Dort ist sie seit 1998 auf einem Transportwagen ausgestellt.

ÖBB 699.02 im Juni 2008 im DTMB, Foto: Wolfram Berner

Der Tender dagegen gelangte im April 1995 zur Dampf-Kleinbahn Mühlenstroth. Dort wurde er hinter eine 90 PS B-gekuppelte Baulokomotive, 1936 von Orenstein&Koppel unter der Fabriknummer 12805 gebaut, gehängt. Nach einem Zwischenspiel von 1996 bis 2003 bei der Berliner Parkeisenbahn, kehrte die als Lok 5 "Arthur Koppel" bezeichnete Lok im Juni 2003 wieder zur DKBM zurück und wird dort wieder ohne den Schlepptender der ÖBB 699.02 eingesetzt, der nun im Bw abgestellt steht.

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