In den Jahren 1939/1940 wurde die HF 200D mit 200 PS, einem Dienstgewicht von 23,5 t und einer Zugkraft von 7500 kg als größte und schwerste Motorlok entwickelt. 1941 wurden bei Deutz, Gmeinder, Orenstein&Koppel und Windhoff jeweils 10 Lokomotiven in Auftrag gegeben. Wieviele Lokomotiven insgesamt gebaut wurden ist nicht bekannt; hier die mir bekannten Stückzahlen. Deutz: 15, Gmeinder: 10, O&K: 10, Windhoff: 4, Schwarzkopff: mind. 1, insgesamt also mindestens 40 Loks.
Kurz nachdem 1942 noch über eine Verwendung der HF 200D als Standardlok für die Heeresfeldbahn nachgedacht wurde, verschwand diese im Interesse der Typenbeschränkung aus dem Typenkatalog der Kriegs-Motorlokomotiven.

Werksfoto Schwarzkopff der HF 200D, intern als "Wildau 10" bezeichnet
Es existieren noch die folgenden beiden Lokomotiven:
| Hersteller, FabNr. | Verbleib | Bezeichnung | Zustand |
|---|---|---|---|
| Club 760, Österreich | D 40 | betriebsfähig | |
| Schmalspurmuseum Sochaczew, Polen | Lx 164 | abgestellt |